Kindernachrichten

Wie kommen die Sterne an den Himmel?

Die neunjährige Elif aus Mannheim möchte wissen, wie Sterne entstehen.

Sterne am Himmel sind faszinierend. Und das, obwohl sie nur kleine, glitzernde Punkte sind. Das liegt aber nur an der riesigen Entfernung, aus der wir von der Erde aus auf sie gucken. Denn eigentlich sind sie riesig. Sie sind so riesig, dass wir es uns fast nicht vorstellen können. In manche Sterne passt die Erde zehn Mal hinein. Und die zählen sogar noch zu den „kleinen“ Sternen.

Sterne bestehen fast nur aus Gas. Das Gas heißt Wasserstoff. Sind viele dieser klitzekleinen Teilchen des Gases auf einem Haufen, bilden sie Wolken. Die Wasserstoff-Teilchen ziehen sich dort gegenseitig an. Die Wolke wird, weil die Gas-Minis immer weiter aneinanderrücken, stets dichter und gedrängter. Dadurch geraten die Teilchen unter einen riesigen Druck. Dabei wird es ganz heiß in der Wolke. Irgendwann ist es so heiß, dass die kleinen Teilchen anfangen ineinanderzuschmelzen.

Durch diese Reaktion fängt ein Stern zu leuchten an. Der Stern brennt einfach dauerhaft. Lichterloh. Das nehmen wir auf der Erde als das schöne Funkeln wahr. Genauer verbrennt der Stern sogar. Denn Sterne sind ein bisschen wie Menschen: Es gibt große und kleine, sie werden geboren und sie sterben. Sterne allerdings „leben“ manchmal Milliarden Jahre lang.

Übrigens ist auch die Sonne ein Stern. Eine riesige, brennende Gaskugel. Die wichtig für das Leben auf der Erde ist. Seit es sie gibt, schauen die Menschen zu ihr auf. Im Allgemeinen üben alle Sterne schon seit jeher eine Faszination auf die Menschen aus. Der Sternenhimmel hat und hatte beim Menschen oft auch eine religiöse Bedeutung. Und auch heute werden viele ganz schön gefühlvoll, wenn sie mit einer Person, die sie lieben, lange in einer Sommernacht in die Sterne schauen. see