Kino

Buntes Plädoyer für Vielfalt

Archivartikel

„UglyDolls“: Animationsfilm erzählt aus einer Welt, in der Perfektion in Frage gestellt wird

Im idyllischen Städtchen Uglyville leben die Ausgestoßenen. Moxy, Lucky Bat und Wage sind Puppen, die angeblich nicht perfekt genug sind, um von Kindern geliebt zu werden. Das Leben in Uglyville ist zwar schön, doch die Neugier lässt die rosafarbene Moxy nicht los. Gibt es da draußen noch eine andere Welt? Ist irgendwo ein Kind, das auf sie wartet? Motiviert durch die Botschaft in einem Glückskeks macht sich Moxy gemeinsam mit ihren Freunden auf den Weg, um es herauszufinden.

Das bunte Animationsabenteuer „UglyDolls“ des Genre-Spezialisten Kelly Asbury basiert auf der Plüschpuppenmarke „Uglydoll“: Im „Uglyverse“ bedeutet „ugly“ nicht hässlich, sondern einzigartig und besonders. Wer im Film allerdings nicht den Kriterien der Perfektion entspricht, der wird einfach über Uglyville abgeworfen. Weil Neuankömmlinge aus einem mysteriösen Loch fallen, das in einem Berg gelegen ist, machen sich Moxy und Co. dahin auf den Weg und finden eine lange Pipeline. Klar, dass am anderen Ende viele Abenteuer warten. Die Geschichte der Außenseiter, die wegen ihres Aussehens diskriminiert werden, ist nicht neu. Jüngere Zuschauer wird das allerdings kaum stören. Und die Story passt zu aktuellen Themen. Doch trotz dieser Botschaft hinterlässt „UglyDolls“ letztendlich keinen wirklich bleibenden Eindruck.

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