Kino

DDR-Klassiker als Kinoadaption

„Alfons Zitterbacke“: Kinderbuch von Gerhard Holtz-Baumert neu verfilmt

„Meine Eltern sagen, ich hätte viel zu viel Fantasie und machen sich deswegen große Sorgen“. Mit diesen Worten stellt sich Alfons Zitterbacke, wegen seines Nachnamens permanent gepiesackter Protagonist des 93-Minüters, im Trailer zum Film selbst vor. Regisseur Mark Schlichter nimmt uns in „Alfons Zitterbacke“, der erzählt ist nach Motiven eines Kinderbuchklassikers des Schriftstellers Gerhard Holtz-Baumert (1927-1996), mit in das Leben eines Elfjährigen. Die Bücher von Holtz-Baumert rund um den kleinen Alfons gehörten zu den bekanntesten Kinderbüchern der DDR. Der erste „Alfons“-Bandes wurde bereits Ende der 1950er Jahre veröffentlicht.

Namhafte Darsteller

Zwar verfügt Alfons über eine fabelhafte Vorstellungskraft – zu der die Idee einer großen Raumfahrerkarriere gehört – in der Realität aber hat der Pechvogel mit manch Enttäuschung zu kämpfen. Den Machern des Films ist es gelungen, vor der Kamera eine recht namhafte Mischung an deutschsprachigen Schauspielern zu versammeln: von Tilman Döbler (Alfons) über Alexandra Maria Lara, Devid Striesow, Katharina Thalbach, Wolfgang Stumph und Bürger Lars Dietrich bis hin zu Darstellern wie Olaf Schubert und Thorsten Merten. Als Überraschungsgast mit dabei: der deutsche Astronaut Alexander Gerst. Auch Helmut Rossmann, Alfons-Darsteller im DEFA-Klassiker von 1966, ist zu sehen.