Kino

„Jetzt sind wir Popstars“

„Wer 4 sind“: Dokumentarfilm zeigt das Leben und Wirken der Fantastischen Vier

Mit ihrem Dokumentarfilm „Wer 4 sind“ will die Hip-Hop-Gruppe Die Fantastischen Vier keinesfalls ihre Auflösung einläuten. „Der Film ist kein Abschied“, sagte Thomas D . Es sei eher so gewesen, dass das 30. Jubiläum der Band anstand. Regisseur Thomas Schwendemann sei mit der Idee eines Filmporträts auf sie zugekommen. Der Filmemacher ist ihnen zwei Jahre lang mit einem Kamerateam gefolgt – der Streifen zeigt neben Archivaufnahmen und privaten Bildern vor allem den Entstehungsprozess des jüngsten Albums.

Herausgekommen ist ein humorvoller und interessanter Einblick in eine der erfolgreichsten deutschen Bands. Und ein Film, der zeigt, warum Smudo, Thomas D, And.Ypsilon und Michi Beck keine medienwirksamen Streits brauchen: Sie sind befreundet, ohne dicke Freunde zu sein.

Der Film kommt ohne Erzähler aus, vieles wird aber von den Vieren selbst kommentiert: Ihre Anfänge als Schüler oder als 1992 in Heidelberg fast 2000 Fans in den Schwimmbad Musikclub mit 500 Plätze drängen wollten. „Da haben wir uns gedacht: Jetzt sind wir Popstars“, erinnert sich Michi Beck im Film. dpa/her

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