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Wütende Piepmätze kehren zurück

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„Angry Birds 2 – der Film“: Vögel und Schweine müssen in zweiten Kinofilm zusammenarbeiten

Bunte Vögel gegen grüne Schweine. Der Kampf tobt weiter in der Welt von „Angry Birds“. Die Kanonaden zwischen den verfeindeten Inselvölkern sind zum Ritual geworden. Dabei wäre es mal so langsam an der Zeit, zusammenzuarbeiten. Ein Feind bedroht die Vogel- und die Schweine-Insel. Doch will „Angry Birds“-Star Red – der rote Vogel mit dem Wutproblem – das überhaupt? Eine Kooperation zwischen Schweinen und Vögeln: Würde er als Held noch geliebt? Genau darum geht es in der Fortsetzung des „Angry Birds“-Films.

Die Figuren sind liebevoll gestaltet, mit genügend Hintersinn für erwachsene Zuschauer und hochkarätigen deutschen Sprechern: Silver (Anke Engelke) ist ein superschlaues Vogelmädchen, was Red (Christoph Maria Herbst) überhaupt nicht vertragen kann; ausgerechnet Mächtiger Adler (Smudo) wirkt hasenfüßiger als ein Kanarienvogel; und die lila Adlerin Zeta (Christiane Paul) gäbe mit ihrer wahnwitzigen Boshaftigkeit eine gute James-Bond-Gegenspielerin ab.

„Angry Birds 2“ eignet sich für einen Familien-Kino-Besuch selbst mit den Kleinsten (FSK-Freigabe ab null Jahren). Man muss die Charaktere und Vorgeschichte nicht kennen, um sich zu amüsieren. Außerdem enthält der Film einige positive Botschaften zu Kameradschaft, Mut und Teamwork, auch wenn diese mitunter etwas dick aufgetragen wirken.

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