Kino

Zahlen, Fakten, Hintergründe

„Fifty Shades“: Diese Woche kommt ein neuer Teil der Verfilmung der Romanserie ins Kino

Die Erotik-Trilogie „Fifty Shades“ der britischen Autorin E.L. James hat weltweit Millionen Leser interessiert. Die Filme über die Liebe zwischen einer devoten Studentin und einem dominanten Millionär setzen die Erfolgsgeschichte fort. Der dritte Teil der Filmserie kommt diese Woche ins Kino. Eine aktuelle Filmbesprechung kann hier deshalb nicht gedruckt werden, weil die Pressevorführung zu knapp vor Redaktionsschluss stattfand. Dafür haben wird Zahlen und Fakten rund um die Romane und die danach entstandenen Spielfilme zusammengestellt.

Die Roman-Trilogie hat sich laut dem Verlag Random House weltweit mehr als 150 Millionen Mal verkauft. Damit ist die Reihe der britischen Autorin – mit vollständigem Namen Erika Leonard – James ähnlich erfolgreich wie die Bücher über den Zauberlehrling „Harry Potter“ von Joanne K. Rowling.

Die Schottin James veröffentlichte ihre Geschichten zunächst im Internet. Ein kleiner australischer Verlag brachte „Fifty Shades“ 2011 als E-Book und gedruckt heraus. Der Goldmann-Verlag, der zur Verlagsgruppe Random House gehört, gab die Trilogie 2012 auf Deutsch heraus: „Fifty Shades of Grey – Geheimes Verlangen“, „Shades of Grey – Gefährliche Liebe“ („Fifty Shades Darker“) und „Shades of Grey – Befreite Lust“ („Fifty Shades Freed“). In den USA und Großbritannien eroberten die Bücher mit vielen Sexszenen schnell die Spitze der Bestsellerlisten.

In Deutschland verkaufte sich der erste Band innerhalb des ersten Monats mehr als eine Million Mal. Er stand nach Verlags-Angaben 147 Wochen ohne Unterbrechung auf der „Spiegel“-Bestsellerliste. 2015 brachte die Autorin den Roman „Grey“ heraus, in dem sie ihre Erfolgsgeschichte noch einmal erzählt, diesmal aus Sicht der männlichen Hauptfigur Christian Grey. James stand in Deutschland mit ihrer Erotikreihe im Ranking der meistverkauften Autoren in den Jahren 2011 bis 2016 auf Platz zwei, ermittelte GfK Entertainment. Der Film „Fifty Shades of Grey“, der 2015 in die Kinos kam, spielte weltweit mehr als eine halbe Milliarde US-Dollar ein. Er wurde aber auch mit fünf „Goldenen Himbeeren“ geschmäht, unter anderem für den schlechtesten Film und das schlechteste Leinwandpaar Jamie Dornan und Dakota Johnson.

Die Kinoadaption stand im Jahr 2015 mit 4,4 Millionen Besuchern auf Platz vier der erfolgreichsten Filme in Deutschland. Die Fortsetzung „Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe“ kam 2017 mit rund 3,4 Millionen Besuchern auf Platz vier. dpa