Kommentar

Beste Option

Jürgen Berger zum Wechsel von Kevin Vogt nach Bremen

Der Wechsel von Kevin Vogt auf Leihbasis zum Bundesliga-Rivalen Werder Bremen hat sich über Tage angebahnt und ist aktuell die beste Option für alle Parteien. Schließlich hat sich die Situation der langjährigen Führungskraft auch im Trainingslager der TSG Hoffenheim in Marbella nicht verbessert. Trainer Alfred Schreuder setzt in der Defensivzentrale weiter auf andere Stammkräfte – und die Rolle des unzufriedenen Ergänzungsspielers passt nicht zum Anspruchsdenken des Wahl-Heidelbergers, dessen Vertrag im Kraichgau noch bis 2022 läuft.

Mit Vogt verlässt eine weitere prägende Spielerfigur der Ära Nagelsmann den Verein – diesmal allerdings nicht freiwillig. Nachdem Schreuder den gebürtigen Wittener zu Saisonbeginn noch zum Kapitän ernannt hatte, kam es im Dezember zum irreparablen Bruch, der im Rücktritt des 28-Jährigen von seinem Spielführeramt gipfelte. Seitdem gab es Transferspekulationen.

Ob die TSG den Abgang des Abwehrchefs in der Rückrunde komplett kompensieren kann, wird sich zeigen. Profis wie Stefan Posch oder Kevin Akpoguma bekommen nun die Chance, den nächsten Schritt zu machen.

Fakt ist: Schreuder hat eine klare Ansage gemacht. Eine Rückkehr von Vogt im Sommer ist daher auch ohne Kaufoption des SV Werder kaum vorstellbar.

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