Kommentar

Bürde der 100 Prozent

Archivartikel

Werner Kolhoff kritisiert den Personenkult in deutschen Parteien: SPD-Chef Martin Schulz sollte auf einige Gegenstimmen hoffen

 

Geschlossenheit ist ein sehr hohes Gut in der Politik. Die Frage ist nur, wie viel Geschlossenheit sinnvoll ist. Als Martin Schulz im März bei seiner Wahl zum SPD-Chef 100 Prozent bekam, herrschte erst große Verblüffung, dann Jubel. Aber man ahnte schon, dass da etwas faul sein musste. Solche Geschlossenheit ist im besten Fall Selbsttäuschung, im schlechtesten zugleich auch noch Täuschung der

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