Kommentar

Eine Lösung, die hoffen lässt

Archivartikel

Stefan Proetel zur Sanierung der Kurt-Schumacher-Brücke

Lästig, diese vielen Baustellen, einfach nur nervig. Für die Autofahrer, die sinnlose Zeit in langen Staus verbringen. Für die Kommunen, die einen Haufen Geld dafür ausgeben. Und für diejenigen, die das alles in vielen Runden möglichst sinnvoll planen müssen. Das ist vermutlich ähnlich erheiternd wie ein Zahnarztbesuch. Nicht immer lief in der Vergangenheit beim Planen alles glatt. Mal aus nachvollziehbaren Gründen, mal nicht. Umso erfreulicher ist es, was am Dienstag auf „MM“-Nachfrage bekannt wurde. Lange sah es so aus, als müsste die Kurt-Schumacher-Brücke nicht noch ein (wie geplant), sondern ein weiteres Wochenende gesperrt werden. Das wäre ein herber Schlag für Verkehrsteilnehmer wie für den Handel gewesen.

Die nun in vielen Gesprächen gefundene Lösung ist gut. Vorarbeiten unter der Woche, ohne Sperrungen. Und das finale Wochenende eine Woche später, wenn genügend Fachkräfte zur Verfügung stehen. Auch Ludwigshafens Einsicht, die linksrheinischen Asphaltsanierungen ins neue Jahr zu verschieben, macht Hoffnung – dass die Region bei solchen Herausforderungen zusammenhält und keiner mehr Einzelinteressen durchboxt.

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