Kommentar

Mannheim 21 kurz vorm Ziel

Archivartikel

Thorsten Langscheid über die Entwicklung im Glücksteinquartier

Derzeit drehen sich südlich des Hauptbahnhofs neun Kräne. Die günstige Konjunktur fördert die erfreuliche Entwicklung im Glücksteinquartier. Die Bauaktivitäten der Investoren kommen derzeit sogar so geballt, dass das letzte verbliebene Baufeld (Nr. 2) frühestens 2019 vermarktet werden soll – einfach, weil es sonst in dem Areal, das einmal Teil des Hauptbahnhofs und der Gießerei des Traktorenherstellers John-Deere war, zu eng für die Bauarbeiten würde. Rund 750 Wohnungen werden es am Ende sein, die für den Lindenhof neu dazu kommen, sowie viele tausend Büroarbeitsplätze, die in der verkehrsgünstigen und innenstadtnahen Lage genau richtig angesiedelt sind.

Über viel Lob und Anerkennung durfte sich Investor und Bauunternehmer Heinz Scheidel gestern zu Recht freuen. Von zwölf Architektenwettbewerben zur Gestaltung der Gebäude an der neuen Stadtkante hat er einige initiiert und ausgelobt; und auf diese Weise dafür gesorgt, dass der citynahe Bereich ein unverwechselbares Gesicht erhält. Nach langen Jahren der Vorbereitung ist Mannheim 21 jetzt – endlich – kurz vorm Ziel.

Zum Thema