Kommentar

Riesige Kontaktbörse

Archivartikel

Dirk Jansch über das Erfolgsrezept des Maimarkts

 

Es ist immer wieder erstaunlich, welche Magnetwirkung der Maimarkt entfaltet. Bei knapp 180 000 Besuchern zur Halbzeit kann man stark davon ausgehen, dass sich die Gesamtbesucherzahl am Ende wieder irgendwo bei 340 000 einpendeln wird. Das Erfolgsrezept liegt auf der Hand: Wer den Maimarkt besucht, nimmt eine Vielzahl an Eindrücken und Erlebnissen mit nach Hause. Das gilt auch für die Aussteller. Nirgendwo ist der Kontakt zu den Kunden intensiver. Denn viele kommen nicht nur zum Schauen und Konsumieren, sondern zum gezielten Beratungsgespräch. Das macht den Maimarkt zu einer riesigen Kontaktbörse.

„B2C“ (business to consumer) nennt man das in Marketingkreisen – die Beziehung des Händlers zum Endkunden. Auf dem Mühlfeld wird sie unmittelbar hergestellt. Der Kunde findet für fast alles eine passgenaue Lösung, profitiert von Messerabatten, Neuheiten und dem individuellen Service vor Ort. Das macht die Verbrauchermesse für beide Seiten so attraktiv. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für den Maimarkt ist aber auch die emotionale Verbundenheit. Viele, die heute kommen, haben schon in ihrer Kindheit das Mühlfeld besucht und verbinden dies mit ganz persönlichen Erinnerungen.

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