Kommentar

Schlechtes Vorbild

Archivartikel

Tatjana Junker kritisiert, dass parteiinterne Streitigkeiten zunehmend öffentlich ausgetragen werden - und so für Verdruss beim Wähler sorgen

 

Am Ende gibt sich Sahra Wagenknecht versöhnlich. Die Linke müsse ihre persönlichen Streitereien dringend beenden, fordert sie am Ende der zweitägigen Klausurtagung ihrer Partei. Schließlich trage man so nicht dazu bei, die Menschen für Politik zu begeistern.

So einsichtig die Worte der gerade wiedergewählten Fraktionsvorsitzenden klingen, so befremdlich sind sie gleichzeitig.

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