Kommentar

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Thorsten Langscheid begrüßt die Pläne zum Radverkehr

Angesichts des Dauerstaus und drohender Diesel-Fahrverbote ist klar, dass alternative Verkehrswege her müssen – und zwar so schnell wie irgend möglich. Dass die Regionalplaner vor gerade mal zweieinhalb Jahren noch milde belächelt wurden, als sie das Projekt Radschnellweg in ihrer Verbandsversammlung erstmals präsentierten, zeigt nur, wie schnell die viel diskutierte Verkehrswende Wirklichkeit wird. Heute lächelt niemand mehr, im Gegenteil. Planer und Politiker machen klar, dass Fahrradschnellwege landesweit groß im Kommen sind.

Alleine im Regierungsbezirk Nordbaden werden derzeit acht entsprechende Projekte vorbereitet. Alleine für die Machbarkeitsstudien stellt das Land 440 000 Euro zur Verfügung. Und das ist auch richtig so. Denn nur, wenn es gelingt, die Alternativen zum motorisierten Individualverkehr deutlich zu stärken, werden wir in den Städten künftig überhaupt noch Auto fahren können. Klar ist aber auch: Fahrradautobahnen müssen genauso akribisch geplant werden wie Auto-Straßen. Denn auch sie bedeuten Eingriffe in bisher anders genutzte Zonen, Landwirtschaftsflächen und Naturbereiche.

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