Kommentar

Star-Verlust im Ski-Winter

Archivartikel

Stefan Skolik zur Weltcup-Saison im Alpin-Ski

Der Skisport leidet in diesem Winter definitiv unter Star-Verlust. Lindsey Vonn, Marcel Hirscher, Aksel Lund Svindal, Felix Neureuther – alle zurückgetreten. Bei den Damen besitzt lediglich noch Mikaela Shiffrin Glamour-Format und ist heiße Favoritin auf den Gesamtweltcup. Und bei den Herren schicken sich Alexis Pinturault und Henrik Kristofferson an, die neuen Aushängeschilder zu werden – dazu müssen sie sich allerdings erst beweisen. Noch sind sie nicht die Stars des Winters.

Im Konzert der Großen kann aus deutscher Sicht allenfalls Stefan Luitz mitspielen. Gelingt es dem 27-Jährigen aus Bolsterlang, eine krisen- und verletzungsfreie Saison hinzulegen, dann dürfte er in eine Top-Position für den Gewinn einer Weltcup-Kugel kommen, am ehesten natürlich in seiner Paradedisziplin, dem Riesenslalom. Viktoria Rebensburg kann sich bei den deutschen Damen Hoffnungen auf den Riesenslalom-Titel machen – ansonsten gilt es aufmerksam zu beobachten, was die DSV-Athleten reißen werden.

In einem Winter ohne WM und Olympia können sich die deutschen Asse bei den Klassikern zeigen – etwa bei der Abfahrt in Kitzbühel am 25. Januar oder dem Flutlicht-Slalom von Schladming nur drei Tage später.

 
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