Kommentar

Jürgen Berger zum deutschen Triumph beim AST

Starker Unterbau

Archivartikel

 

Der Finalauftritt der deutschen U-18-Basketballer war eine Demonstration der Stärke. Die ungeschlagene Auswahl von Bundestrainer Alan Ibrahimagic unterstrich noch einmal eindrucksvoll, dass sie das beste Team bei der 29. Auflage des Albert-Schweitzer-Turniers stellte. Gleichzeitig lieferten die selbstbewussten Korbjäger mit der Titelverteidigung den Beweis dafür, dass sich die vor einigen Jahren veränderte Nachwuchsförderung des DBB immer mehr auszahlt und der erstmalige AST-Gewinn vor zwei Jahren kein einmaliger Ausreißer nach oben war.

Deutschland gehört im Junioren-Bereich mittlerweile mit zu den besten Nationen, was auch die jüngsten Ergebnisse bei Europa- und Weltmeisterschaften verdeutlichen. Es gibt einen starken Unterbau des A-Teams um die NBA-Profis Dennis Schröder, Daniel Theis, Paul Zipser und Maximilian Kleber.

Herren-Coach Henrik Rödl, selbst ein entscheidender Baustein dieser Entwicklung, lobt das Potenzial der Hochbegabten des AST-Siegerjahrgangs und beobachtet die neue Generation ganz genau. Trotzdem werden Henrik Drescher oder Jonas Mattisseck bei der nächsten Runde der WM-Qualifikation noch keine Rolle spielen.

Der Leistungssprung auf dieses Niveau ist riesig – und die Konkurrenz immens. Für die U-18-Jungs geht es nun für den nächsten Karriereschritt in erster Linie darum, sich in der Bundesliga oder an einem US-College einen festen Platz in der Rotation zu erkämpfen. Das Talent dafür hat jeder der 14 Spieler im sehr ausgeglichenen Kader.

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