Kommentar

Teuer bezahlt

Archivartikel

Detlef Drewes zur Türkei als EU-Hoffnung in der Flüchtlingskrise

Man könnte es Erpressung nennen. Der türkische Staatspräsident hat Europa in der Hand. Ohne tatkräftige Mithilfe von Recep Tayyip Erdogan bekommt die EU das Flüchtlingsproblem nicht in den Griff. Dass der sich den Deal vergolden lässt, bleibt nachvollziehbar. Seine Wunschliste umfasst praktisch alles, woran in den vergangenen Jahren eine Annäherung Ankaras an die Union gescheitert ist:

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