Kommentar

Was für eine Zeit!

Archivartikel

Madeleine Bierlein stellt die Serie zum Jahreswechsel vor

Was für eine Zeit, liebe Leserinnen und Leser, was für ein verrücktes Jahr 2020! Ein winziges Coronavirus hat innerhalb kürzester Zeit unser aller Leben auf den Kopf gestellt, Sorge und Ungewissheit verbreitet. Und auch dieser Tage scheint sich wieder alles um die Pandemie zu drehen. In normalen Zeiten hingegen ist das Jahresende eine Zeit der Ruhe und damit eine gute Gelegenheit, um innezuhalten, sich zu fragen: Was lief gut? Was schlecht? Was wollen wir im kommenden Jahr erreichen? Worauf freuen wir uns? Auch in der Pandemie sollten wir an diesem Ritual festhalten.

In dieser Zeitung haben wir in der Vergangenheit zum Ausklang des Jahres stets zurückgeblickt auf die großen Ereignisse der vergangenen zwölf Monate. Doch dieses Mal ist alles anders: 2020 hat die Pandemie fast alle Lebensbereiche und Themen überlagert, vieles in den Hintergrund gedrängt. Statt Ihnen eine Jahresrückblickausgabe voller Corona zu präsentieren, haben wir uns daher entschieden, nicht nur zurück-, sondern ab heute bis in den Januar hinein in der Serie „Was für eine Zeit“ auch nach vorn zu blicken.

Hoffnung und Vorfreude

Corona kommt darin natürlich vor. So stellen wir in der heutigen Ausgabe Szenarien für ein Pandemieende (Politik) vor, blicken auf die geplagte Innenstadt (Mannheim) und freuen uns auf den kabarettistischen Rückblick von Urban Priol (Kultur). Andere wichtige Themen bekommen im Lauf der Serie ebenfalls ihren Platz: etwa die Entwicklungen bei den Unternehmen und den großen Sportvereinen der Region, außerdem Wohnen, Bildung, Frauenförderung, der Klimawandel, Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten, und vieles mehr.

Die Artikel aus unserer Serie "Was für eine Zeit!" finden Sie hier

Längst nicht alles in der Serie ist düster. Im Gegenteil. Viele Geschichten geben Grund zur Hoffnung, zur Vorfreude auf 2021. Denn auch das hat uns die Pandemie gelehrt: Dass wir in schwierigen Zeiten zusammenstehen können, dass der Mensch in der Lage ist, über sich hinauszuwachsen und innovative Lösungen für die jeweiligen Probleme finden kann.

Wer hätte es für möglich gehalten, dass Nachbarn, die sich kaum kennen, auf einmal füreinander einkaufen gehen, dass im Homeoffice kreative Ideen noch und nöcher entstehen und dass in weniger als einem Jahr ein Impfstoff gegen das Virus entwickelt werden kann?

In diesem Sinne: Freuen Sie sich auf informative, nachdenkliche, spannende und fröhliche Lektüre. Viel Spaß beim Lesen!

Zum Thema