Kommentar

Wildwuchs beseitigt

Archivartikel

Peter W. Ragge bewertet die Änderungen im Luisenpark

Die Zukunft des Luisenparks, seine eigenen Pläne und die mögliche Einbindung in eine Bundesgartenschau 2023 waren zuletzt öfter ein politischer Zankapfel. Das wird auch so bleiben. Dennoch lohnt es sich, jenseits der „großen Themen“ auch den normalen gärtnerischen Alltag des Parks genauer zu betrachten.

Hier hat sich sehr viel zum Positiven gewendet, seit Ellen Oswald vor vier Jahren die Regie übernahm. Sicher trauert mancher der einen oder anderen Sache hinterher, die seit der Bundesgartenschau 1975 unverändert im Park stand. Aber man muss zugestehen, dass sich eben nicht alles über mehr als 40 Jahre hinweg bewahren lässt, weil einfach mal etwas kaputt geht, sich technische Anforderungen wandeln. Zudem sind neue Akzente nötig und richtig – freilich nur, solange der gesamte Charakter von Mannheims beliebtester grüner Oase sich nicht ändert.

Besonders positiv fällt auf, dass der Luisenpark in den vergangenen Jahren einfach mal ein bisschen „durchgeputzt“ und dadurch heller, freundlicher, offener geworden ist. Die Gärtner haben zu dicht gewordenes Gestrüpp beseitigt, über Jahrzehnte entstandenen Wildwuchs entfernt. Man sieht dadurch aber auch deutlicher, dass an vielen Stellen bis 2023 noch kräftig investiert werden muss.

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