Kommentar

Zug Richtung Zukunft

Roger Scholl zu neuen Rahmenverträgen für Job-Tickets

Die Idee ist so gut, dass man sich unwillkürlich fragt, warum sie nicht schon längst einer hatte. Die Unterzeichnung der Rahmenverträge mit der Werbegemeinschaft und dem Centermanagement in Q 6/Q 7 ermöglicht es den Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund, in völlig neue Dimensionen vorzustoßen. Damit schlägt man, wie Bürgermeister Christian Specht feststellte, gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Zum einen trägt jedes Auto weniger in der – da sind sich alle Akteure einig – stark von Individualverkehr belasteten Innenstadt zu einer Verbesserung der Lebensqualität in der City bei. Hier will Mannheim ja ohnehin bundesweit zur Mobilitäts-Modellstadt werden, die es mit klugen und innovativen Ideen auch ohne Dieselfahrverbote schafft, die Schadstoffe in der Luft zu reduzieren.

Zum anderen leistet ein Job-Ticket-Angebot für einen Arbeitgeber einen Beitrag, um für potenzielle Mitarbeiter attraktiver zu werden. In Zeiten, in denen Fachkräfte immer dringender gesucht werden, werden immer mehr Unternehmen umdenken und sich „hübsch“ machen müssen, um neue Arbeitnehmer von sich zu überzeugen.

Bleibt zu hoffen, dass nun möglichst viele von dem Angebot Gebrauch machen und – um im Bild zu bleiben – auf den Zukunftszug aufspringen.

 
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