Kultur

Kunst Robert Schad gestaltet sein bisher größtes Projekt

60 Werke an 40 Orten

Archivartikel

Ein überregionales Kunstprojekt mit 60 Skulpturen ist ab dem Wochenende an 40 verschiedenen Orten entlang des Bodensees und in der oberschwäbischen Region zu sehen. „Die Skulpturen ziehen sich wie ein roter Faden an geschichtlich und landschaftlich bedeutenden Orten durch fünf Landkreise“, sagte Stahlbildhauer Robert Schad am Donnerstag in Tettnang (Bodenseekreis). Unter dem Titel „Von Ort zu Ort“ sind die Kunstwerke, das bislang größte Projekt des aus Ravensburg stammenden Künstlers, von diesem Samstag an bis zum 30. November vor Schlössern, Sehenswürdigkeiten oder mitten in der Natur ausgestellt.

Vor Ort zusammengeschweißt

Die bis zu 12 Meter hohen und rostroten Stahlskulpturen wurden in insgesamt 19 Lastwagen an die Standorte geliefert. Aufgrund der Größe mussten manche zerschnitten und vor Ort wieder zusammengeschweißt werden. „Trotz der physischen Starre wirken die Skulpturen beweglich, so als würden sie abheben wollen“, beschreibt Schad, der mit seinem „Eisenspiel für Mannheim“ auf der Augustaanlage auch in der Region Spuren hinterlassen hat, seine Objekte. Sie sollen einen neuen Blick auf eine bekannte Umgebung ermöglichen. dpa/tog