Kultur

Anja Beck-Harth gewinnt den ersten Joy Fleming Preis

Archivartikel

Die Gewinnerin des ersten Joy Fleming Preises kommt aus aus der Nähe von Mainz: Anja Beck-Harth (Bild) aus Stadecken-Elsheim überzeugte am Freitagabend im Mannheimer Capitol mit ihrer Interpretation des legendären Klassikers “Neckarbrückenblues” die vierköpfige Jury um Sängerin Joana Emetz und Capitol-Geschäftsführer Thorsten Riehle aufgrund ihrer enormen Dynamik am meisten.

Die Vorauswahl aus rund 60 Bewerbungen hatten Joy Flemings Sohn Bernd Peter, ihr Bandleader Bruno Masselon und Manager Danny Liebenow-Silvertooth getroffen. Die strahlende Siegerin durfte sich außerdem über 2000 Euro Preisgeld freuen. Wichtiger war ihr aber “das großartige Erlebnis” auf der Capitol-Bühne: “Danke, Joy!”

Auf Platz zwei sang sich Sabrina Arico-Cieslik aus Frankenthal und die heftig bejubelte 14-jährige Mannheimerin Parla Tatar. Die neun Finalisten überzeugten auch das Live-Publikum. Alle interpretierten begleitet von der Joy Fleming Band das Lied aus dem Repertoire der 2017 verstorbenen Sängerin, mit dem sie sich per Video für das Wettbewerbskonzert beworben hatten.

Bernd Peter Fleming und Bruno Masselon haben den Preis ins Leben gerufen, um die Erinnerung an die als „Mama Soul“ legendär gewordene Mannheimerin wachzuhalten und Gesangstalente zu fördern. „Ich denke, das ist sehr gut gelungen. Der Abend hätte meiner Mutter absolut gefallen“, bilanzierte der Sänger, der als Moderator durch die Show führte.

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