Kultur

Kunst Macher gestalten einen thematischen Museumsraum

Ausblick auf Documenta

Archivartikel

Die Reise durch die Geschichte der bedeutendsten Ausstellung für moderne Kunst endet in einem Wohnzimmer: Roter Teppich, grüne Möbel, lange Vorhänge – alles etwas spießig im Stil der 1950er-, 60er Jahre. Dabei sind die Erwartungen an diesen speziellen Raum im Kasseler Museum Neue Galerie hoch. Er soll einen Blick in die Zukunft gewähren. Denn die Kuratoren der documenta 15, das indonesische Künstler-Kollektiv ruangrupa, haben ihn gestaltet.

Warum ruangrupa gerade diese Möbel und Farben auswählte, weiß auch Harald Kimpel nicht. Dabei gehört er zum Kuratorenteam von „about: documenta“. Die neue Dauerausstellung in Kassel wird am Donnerstag eröffnet und zeigt dann die Geschichte der documenta von ihrer ersten Ausgabe 1955 bis zur documenta 14 im Jahr 2017. Auch der Raum für die documenta 15 im Jahr 2022 ist Teil der Schau.

Dabei habe ruangrupa freie Hand gehabt, sagte Kimpel: „Die haben dann das gemacht, wofür sie bekannt sind: chillen, entspannen, kommunizieren.“ Das können zumindest die Besucher in dem Raum machen. Weniger rätselhaft, aber sorgfältig aufbereitet präsentiert sich „about: documenta“ insgesamt. Die neue Dauerausstellung umfasst Kunstwerke der documenta, Fotos und Aktenauszüge sowie Filmmaterial. dpa

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