Kultur

Bau in Zahlen

Archivartikel

Schutt: Nach dem Abriss des Tiefbunkers mussten 11 500 Kubikmeter Beton entsorgt werden. Insgesamt fielen beim Abriss des Mitzlazffbaus 35 000 Tonnen Bauschutt und 30 000 Tonnen Erdreich an.

Bau: 13 000 Kubikmeter Beton und über 2000 Tonnen Baustahl wurden verbaut.

Fassade: Das weltweit einzigartige Metallgewebe „Tigris“, bei der Metallweberei GKD - Gebr. Kufferath in Düren gefertigt, besteht aus 72 Paneelen, jeweils 3,30 Meter breit und etwa 20 Meter lang, mit drei Millimeter dünnen Edelstahldrähten, 25 Millimeter dicken Röhren und vierkettigem Drahtkettseil, in Bronzetönen beschichtet.

Gewicht: Die Metallkonstruktion hat eine Gesamtfläche von 4635 Quadratmetern und wiegt 44 Tonnen.

Licht: Die Fassade wird mit 102 Iguzzini-Strahlern mit LED-Leuchten angestrahlt. Sie stammen von dem italienischen Hersteller, der in Mailand im Kloster Santa Maria delle Grazie das „Letzte Abendmahl“ von Leonardo da Vinci in Szene setzt.

Handwerker: Etwa 100 Gewerke haben bis zur Fertigstellung gearbeitet. Rohbau: Streib aus Mannheim-Wallstadt und Wolff & Müller Regionalbau aus Karlsruhe.

Fläche: Der Neubau bietet eine Nutzfläche von insgesamt rund 13 000 Quadratmetern – knapp zwei Fußballfelder. Die Ausstellungsräume umfassen knapp 3500 Quadratmeter. Der größte Raum ist das mit einem Glasdach überspannte Tageslichtatrium mit etwa 700 Quadratmetern und 21 Metern Höhe.

Kuben: 13 Ausstellungsflächen – Kuben genannt – sind der Kunst gewidmet. Sie sind zwischen 250 und 450 Quadratmeter groß. Dazu kommen das öffentlich nicht zugängliche Untergeschoss mit Depot- und Technikzonen, ferner Restaurant, Museumsshop, Garderoben, Toiletten, ein 190 Quadratmeter großes Auditorium für Veranstaltungen, Kunstvermittlung, Verwaltung, Restaurierung und Werkstätten. 

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