Kultur

Konzert Wincent Weiss gastierte in der Würzburger Posthalle vor 2000 Fans

Bekannter als mancher Sieger

Gewinnern von Deutschlands bekanntester Casting Show „Deutschland sucht den Superstar“ wird nicht unbedingt eine glänzende Karriere vorausgesagt.

Im Normalfall kann man sich nach ein paar Jahren bereits nicht mehr an sie erinnern. Wincent Weiss, der in der Würzburger Posthalle auf seiner „Irgendwas gegen die Stille-Tour“ Station machte, schaffte es 2013 nicht einmal in die Mottoshows und ist heute dennoch bekannter als mancher Gewinner.

Publikum kam in Scharen

Knapp 2000 Leute pilgerten für ihn in die Posthalle, um den Klängen seiner ruhigen Pop-Songs zu lauschen. „Es ist wahnsinnig! Letztes Jahr haben wir noch vor 200 Leuten gespielt und nun das“, freute sich der 24-Jährige über sein junges Publikum.

Textsicher sang es die Songs aus dem aktuellen Album „Irgendwas gegen die Stille“, älteren Songs wie „Unter meiner Haut“ und selbst ein Medley aus aktuellen deutschen Pop-Songs mit und nahm jeden Song und die Ansagen auf – auch wenn der Subtext bei den ganz jungen sicher nicht immer ankam.

Zum Wackeln bringen konnte das charmante ESC-Jury-Mitglied die Posthalle zwar nicht, aber das ist auch der Ruhe seiner Songs geschuldet.

Zum Ende seines gut eineinhalbstündigen Konzerts verabschiedete sich der Pop-Sänger mit einem zum Song „Feuerwerk“ passenden Konfettiregen von seinem Publikum. Für ein paar Fans war es sicher das erste Konzert in ihrem Leben, aber ganz bestimmt nicht das letzte Konzert von Wincent Weiss. Lukas Seufert