Kultur

Heidelberger Literaturtage Festival stellt sein Programm für den 15. bis 19. Juni vor / Vorverkauf startet heute

Buchwelten ohne Grenzen

Archivartikel

Heidelberg.Mit Lesungen renommierter deutschsprachiger Autorinnen und Autoren, internationalen Gästen, performativen Formaten, Workshops, Podiumsgesprächen, Führungen und einem Kinder- und Jugendprogramm lockt Heidelberg Bücherfreunde vom 15. bis 19. Juni mit den „Heidelberger Literaturtagen im Aufbruch“.

Die Unesco-Literaturstadt Heidelberg bittet bei den 24. Literaturtagen nicht nur ins Spiegelzelt, sondern macht den gesamten Universitätsplatz zum Festivalort. Zum „Lesewohnzimmer“ soll der zentrale Platz werden, wo mit öffentlichen Bücherregalen, Sitzsäcken, Hängematten, und der offenen Bühne „Readers Corner“ zum Lesen, Lauschen und Verweilen eingeladen wird: „Es ist diese Mischung internationaler und deutschsprachiger Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die sich konzentriert auf einige Tage im Herzen der Heidelberger Altstadt zu Lesungen und Gesprächen einfinden, in der besonderen Atmosphäre des Spiegelzelts, offen für Begegnungen“, umreißt Andrea Edel, Leiterin des Kulturamts und Projektkoordinatorin der Unesco City of Literature Heidelberg, die Besonderheit der Literaturtage. Offiziell eröffnet werden sie am Freitag, 15. Juni, um 18 Uhr mit künstlerischen Beiträgen von Poetry Slammer Jonas Treibel und Gitarrist Kersten Müller, dem Direktor der Musik- und Singschule Heidelberg.

Der österreichische Autor Heinrich Steinfest liest aus seinem in Heidelberg handelnden Roman „Die Büglerin“. Darauf folgt mit den Australiern Nathan Curnow und Geoffrey Williams aus Melbourne ein musikalischer Lyrikabend. Die beim Festival vertretenen deutschsprachigen Autoren beschäftigen sich mit Fragen der Selbstverortung, ob in „So tun, als ob es regnet“ der Freiburger Schriftstellerin Iris Wolff, in Thomas Lehrs für den Deutschen Buchpreis 2017 nominierter „Schlafender Sonne“ oder in der „Biografie“ des 2018 auf die Heidelberger Poetikdozentur berufenen Autors Maxim Biller.

Gesellschaftliche Entwicklung

Grenzen werden im Programm wortwörtlich überschritten, etwa mit bilingualen Lesungen. Einsichten in Literatur und Kultur eines Landes der Levante geben Hussein Bin Hamza, Stanislaw Strasburger und Stefan Weidner im Gespräch „Drei Männer und der Libanon: Zwischen Inspiration, Grenzüberschreitung und kultureller Praxis“.

Info: Programm und Vorverkauf unter http://heidelberger-literaturtage.de