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Corona trifft die Branche schwer

Archivartikel

Die coronabedingten Ladenschließungen im Frühjahr haben der Buchbranche massiv zugesetzt. Vom 23. März bis 19. April lag der Umsatz etwa zwei Drittel unter dem des Vorjahreszeitraums, teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Mittwoch in Frankfurt mit. Über alle Absatzwege hinweg sei der Umsatz im selben Zeitraum um 46 Prozent zurückgegangen. Der Branche sei es zuletzt jedoch gelungen, ihre Verluste zu reduzieren, sagte der Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, Alexander Skipis. Die Branche habe ihr Umsatzminus von 14,9 Prozent bei Wiedereröffnung der Läden Mitte April auf 8,3 Prozent bis Ende Juni verringert. Der Umsatz des stationären Buchhandels liege nach dem ersten Halbjahr mit minus 13,9 Prozent unter dem Vorjahreswert. „Die Corona-Pandemie hat die Branche wirtschaftlich schwer getroffen, aber auch große Energie freigesetzt“, erklärte die Vorsteherin des Börsenvereins, Karin Schmidt-Friderichs. 

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