Kultur

„Das Gebäude ist ein Zeichen in die Zukunft“

Archivartikel

Mit 320 Mitarbeitern an elf Standorten hat das Hamburger Architekturbüro gmp Großprojekte wie den Berliner Hauptbahnhof oder das größte Museum der Welt in Peking gebaut. Beim Neubau der Kunsthalle war Nikolaus Goetze verantwortlich – ein Gespräch.

Hoch ist er, der Bau der gmp-Architekten Nikolaus Goetze und Meinhard von Gerkan: eine Museumsstadt aus gestapelten Kuben, von einem bronzefarbenen Geflecht ummantelt. Es gehört zu den Stärken des Baus, dass die Räume variabel und also für Wechselausstellungen geeignet sind – zudem sind Gastronomie und Veranstaltungsräume nutzbar, auch wenn das Museum geschlossen ist. Gut gelaunt und auskunftsfreudig spricht Nikolaus Goetze am Telefon über das Gebäude.

Herr Goetze, die alte neue Mannheimer Kunsthalle von Hans Mitzlaff brachte es gerade mal auf 31 Lebensjahre. Wie viel geben Sie dem Bau, den Sie selbst ja maßgeblich zu verantworten haben?

Nikolaus Goetze: Weitaus mehr. Wir sagen immer, dass in Deutschland so ein Gebäude mindestens 100 Jahre stehen soll. Was die Architektur, die Technik und auch die Haltbarkeit angeht, würde ich der neuen Kunsthalle mindestens 100 Jahre geben.

Es wird aber schon in 20 oder 30 Jahren Technologien geben, von denen wir heute noch nicht einmal träumen. Eine technische Alterung und Deaktualisierung sind also programmiert…

Goetze: Wenn wir ein Gebäude planen, denken wir erst mal architektonisch. Und da gibt es die Frage: Wie lange hat Architektur Bestand? Unser wichtigstes Ansinnen war schon während des Wettbewerbs, die Quadratestruktur der Stadt aufzunehmen und ein Gebäude zu entwickeln, das wirklich an diesen Platz passt und zeitlos ist, das also auch in 20 oder 50 Jahren noch nicht veraltet aussieht. Und dann haben wir uns sehr mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt. Es war uns wichtig, dass die Unterhaltskosten möglichst gering sind. Das ist das Problem der Gebäude aus den 60er bis 80er Jahre: Die sind nicht mehr managebar, weil die Nebenkosten deutlich den Etat übersteigen. Und was die Technik angeht: Wir können natürlich nur mit der Technik arbeiten, die uns heute zur Verfügung steht. Aber was die Klimatisierung angeht, die Dämmstoffe, die Fassaden und vieles mehr – da sind wir absolut State of the Art. Besser geht das nicht.

Früher haben Architekten für die Ewigkeit gebaut. Heute sind 100 Jahre schon viel. Hat sie das schon einmal frustriert?

Goetze: Also ich will nicht den Eindruck vermitteln, ich wäre so vermessen, weil ich sage, unser Gebäude wird die Ewigkeit überleben, weil eben keiner weiß, wie die Zukunft aussieht. Niemand kann erahnen, was in 20 Jahren passiert. So arrogant will ich nicht sein. Aber immerhin haben wir alles getan, dass es zumindest theoretisch lange hält. Und wir hoffen sehr, dass auch die Mannheimer wollen, dass es lange da stehenbleibt. Der Mitzlaff-Bau hat ja nicht nur wegen der Technik nicht überlebt. Er war ja auch kein einladender Bau. Die Leute haben sich nicht richtig reingetraut. Die alte Unübersichtlichkeit war unser Negativbeispiel: So wollten wir es auf keinen Fall. Deswegen haben wir den Bau transparent, klar und übersichtlich gestaltet.

Was war Ihnen konzeptuell am Wichtigsten, als Sie mit dem Entwurf angefangen haben?

Goetze: Das Wichtigste war von Anfang an, dass das Museum von der Struktur und Größe her in die Blockrandbebauung passt, wie sie jetzt vorhanden ist. Wir haben es dann sogar so gemacht, dass es sich dem Platz unterwirft – die Traufe ist ja tiefer als bei den Nachbargebäuden.

Über das Innenleben des Neubaus herrscht recht breite Zustimmung. Wie sind Sie eigentlich auf die Idee gekommen, eine „Stadt in der Stadt“ als Museum zu bauen?

Goetze: Wir haben uns mit einem typischen Baublock in Mannheim beschäftigt. Der hat ja in der Regel vier verschlossene Stadtseiten. Wenn man aber hineingeht, merkt man plötzlich eine große Vielfalt. Da sieht man eine zweite Wohnbebauung, bemerkt Werkstätten, einen Kinderspielplatz, kleine Plätze und Gärten. Das heißt: Der Baublock hat im Innern eine ungeheure Vielfalt. Und ein Museum hat auch diese Vielfalt. Wir haben verschiedene Kabinette, teilweise mit Tageslicht, dann wieder ohne, dann gibt es das Café, den Buchladen, es gibt Wechselausstellungsbereiche und einen Marktplatz – und dann haben wir gemerkt, dass diese Vielfalt fast einem Baublock entspricht. Wir haben also jede Funktion des Museums definiert und sie in den Baublock eingesetzt, haben aber ganz bewusst zwischen den einzelnen Bereichen Fugen, Gaps oder Canyons gelassen.

Warum?

Goetze: Wir wollten, dass zwischen dem Erlebnis mit der Kunst und dem nächsten Erleben Leere herrscht. Ich komme also aus dem Anselm-Kiefer-Raum und wechsle zu William Kentridge, bekomme aber dazwischen immer wieder einen Bezug zur Stadt und tauche erst dann wieder in ein neues Kunst-Abenteuer ein, um immer wieder auch eine Verortung zu Mannheim zu bekommen. Man hat in großen Museen oft den Eindruck, man verliert die Verortung und gerät in eine andere Stimmung. Das wollen wir nicht. Wir wollen, dass man immer wieder die Blicke zur Stadt nutzt, um sich zu kräftigen, auszuruhen, da gibt es ja diesen schönsten Platz im ersten Obergeschoss vor dem Wasserturm. Das ist für mich der Traum. Da setze ich mich hin und treffe mich mit meinen Freunden oder meiner Familie.

Und wann fiel der Begriff „Stadt in der Stadt“ zum ersten Mal?

Goetze: Sehr schnell. Wir haben es ja mit einer sehr dynamischen Kunsthallendirektorin zu tun. Und sie hat sehr schnell die Architektur aus kunsthistorischer Sicht interpretiert – und da fiel der Begriff schon in der Wettbewerbsphase. Das hatte natürlich auch mit ihrem Interesse zu tun, die Schwellen eines Museums herunterzufahren und die Leute ins Museum zu holen ohne Ticket, das man sich erst im Atrium kaufen muss. Ein Museum ist ja für den Bürger eine Möglichkeit, sich zu bilden. Gleichzeitig ist es ein Kunst-Safe. Und beides wird in diesem Bau super praktiziert. Man hat einen Marktplatz, kleine Gassen, Brücken und dann eben auch den geschützten Raum für die Kunst.

Ist es nicht schade, dass genau dieses faszinierende Konzept zwar von innen nach außen transparent erlebbar ist, aber von außen nach innen – zumindest bei Tag – überhaupt nicht ablesbar?

Goetze: Das liegt daran, dass es noch nicht richtig in Betrieb ist. Wenn das Museum eröffnet ist, wenn Lichtinszenierungen stattfinden und der Bau beleuchtet ist, dann wird man die Fugen wahrnehmen. Natürlich ist das tagsüber leider so, wenn draußen die Sonne scheint und es megahell ist, da kann die künstliche Beleuchtung nicht mithalten. Aber bei Sonne hat das Museum noch einen ganz anderen Reiz. Und jetzt im Winter erlebt man dann das Leben im Museum durch die Beleuchtung. Wir haben auch eine Außenbeleuchtung. Also zwei Lichtszenarien: die Außenbeleuchtung, die den Screen nach vorne bringt, und eben das Licht von innen. Uns ist die Schichtigkeit wichtig. Wir haben uns bewusst gegen Sandstein entschieden, weil wir diese zwei Fassaden wollten.

Warum haben Sie mit dem Neubau außer bei der Traufhöhe und der Fassadenflucht keine stilistische Annäherung ans Friedrichsplatz-Ensemble gewagt?

Goetze: Wir haben uns beim Farbkanon schon am roten Sandstein orientiert. Der Faserzement, der die Kuben umhüllt, hat einen leichten Rotstich, und der Screen selber ist ja bronziert. Wir wurden bei den Bürgerforen immer wieder gefragt: Warum macht ihr da keinen Sandstein hin? Das wäre aber das Wiederholen einer Baukultur aus dem 19. Jahrhundert. Und unser Gebäude steht ja fürs Heute und ist ein Zeichen in die Zukunft. Deswegen wollten wir das Ganze abstrakter darstellen und nicht eine Eins-zu-eins-Annäherung mit Sandsteinfassade machen. Wir wollen auch den Fehler des Mitzlaff-Baus nicht wiederholen und eine so hermetische und introvertierte Architektur herstellen. Wir wollen Transparenz – und die wird kommen.

Sie denken also schon, dass moderne Architektur sich nicht harmonisch in bestehende Umgebungen einfügen sollte?

Goetze: Ich finde schon, dass wir harmonisch sind. Aber wir wollen uns auch absetzen vom Hotel rechts und den Arkaturen des Rosengartens. Wir bilden ein Museum, und da haben wir eine Sonderfunktion, die man auch sehen darf. Man muss einem Kunsthaus doch auch das Experimentale ansehen dürfen. Man muss den Bürger auch aufrütteln und sagen: Hey, hier steht ein neuer Baustein für Mannheim. Mannheim setzt hier doch einen Leuchtturm, der Aufmerksamkeit erzeugt.

Es wird Ihnen nicht verborgen geblieben sein, dass gerade diese Fassade sehr spaltet. Sie tat es von Anfang an, und die Kritik ist nicht ganz verstummt. Ist, was wir heute am Friedrichsplatz sehen, Ihre Wunschfassade oder ein Budgetzwängen geschuldeter Kompromiss?

Goetze: Nee, ein Budget gibt es immer im Leben, und das ist auch gut so. Das ist für mich also keine Ausrede. Wir haben ein Budget und Termine – das ist ja gerade die Herausforderung. Wenn man mir das Doppelte an Geld gegeben hätte, hätte ich vielleicht nichts Anderes gemacht. Man sollte der Fassade noch Zeit geben und warten, bis das Dahinter zu leben beginnt.

Sie glauben also an den Eiffelturm-Effekt. Der Turm wurde anfangs gehasst. Von allen. Heute ist er ein Wahrzeichen.

Goetze: Ganz genau.

Ein Problem moderner Architektur ist die Materialalterung. Sandstein, Backstein und Holz altern auf ästhetische Weise. Beton, Stahl und Glas eher nicht. Wie sieht es mit dem Geflecht um die Kunsthalle aus?

Goetze: Wir haben uns für das Geflecht entschieden, weil wir das Gebäude wie mit einem Seidentuch umspannen wollten. Und da kamen wir irgendwann auf dieses Gewebe, das ja richtig handwerklich gefertigt wurde. Und Handwerk steht ja auch für Mannheim. Diese Verbindung kam gar nicht so sehr von mir, es war Manfred Fuchs, der bei der Ansicht eines Exemplars sagte: Mensch, das ist doch gerade, was Mannheim ausmacht: Handwerk, Geschicklichkeit, Innovation. Und deswegen haben wir uns für dieses Geflecht entschieden. Das Material des Screens ist Edelstahl. Das ist unverwüstbar. Die Rohre sind pulverbeschichtet und haben ein Farb-Coding, das wie eingebrannt ist. Das kann man nur mutwillig beschädigen. Aber das Wetter oder die Nutzung werden dem Geflecht nichts anhaben. Und was den Faserzement angeht: Ja, das ist ein Zeitgeistthema. Natürlich hätte man da mit Naturstein arbeiten können. Das ist aber natürlich in der Tat wesentlich teurer.

Mehr Geld war einfach nicht drin?

Goetze: Na, da muss man dann auch einmal auf unseren Stifter zu sprechen kommen: Es war eine wahnsinnig großzügige Geste vom Ehepaar Josephine und Hans-Werner Hector, das auch sehr in den Planungsprozess involviert war. Es hat sich sogar die Böden mit angeguckt, hat sich niedergekniet, um den feinen und glatten Betonestrich anzusehen und die Fugen. Und es hat dann schon gesagt: Liebe Architekten, ihr kriegt von uns einmal dieses Budget, und danach nie wieder. Das haben wir sehr ernst genommen. Deswegen haben wir das so gemacht. Aber Naturstein hinter dem Screen wäre auch nicht gut gewesen, denn da hätte man eine Konkurrenzsituation der Materialien, das hätte nicht harmoniert.

Wenn Architekten kritisiert werden, verweisen Sie gern auf die Bauherren. Forderte die Ausschreibung vielleicht etwas viel: ein großes Raumprogramm, ein architektonisches Juwel, und das alles mit einem unter dem Strich bescheidenen Budget und an diesem besonderen Ort, der sicherlich Mannheims schönster ist?

Goetze: Ja, das ist so. Wir haben beim Budget das Maximum erreicht. Es gab ja auch mal eine große Einsparrunde. Wir haben daraufhin das Museum verkleinert, aber da, wo es nicht so weh tut, also in den Untergeschossen, wo wir eines einfach herausgenommen haben. Und wenn man sich das Innere anguckt, dann ist das ja auch sehr reduziert, und das ist auch gut so. Architektur und Kunst – das ist immer ein spezielles Thema. Ob wir da Bilbao nehmen oder die Fondation Louis Vuitton: Wenn ich in solche Gebäude reingehe, muss ich eigentlich kein Bild mehr anschauen. Das Gebäude reicht. Und genau das wollten wir nicht. In Bilbao würde Anselm Kiefer untergehen und ersticken. Wir wollten etwas Minimalistisches. Bei uns ist das Schmuckeste der hölzerne Handlauf, ansonsten dient das Museum der Kunst und nicht die Kunst dem Museum.

In einem Interview haben Sie einmal kritisiert, dass in Deutschland zu viel reguliert wird. Wie war Ihre Erfahrung da bei der Mannheimer Kunsthalle?

Goetze: Auch wenn das jetzt schon wieder so positiv klingt, aber ich muss wirklich sagen, dass wir durch dieses Dreigestirn aus Verwaltung, angeführt von Oberbürgermeister Peter Kurz, Stifterrat, der durch Manfred Fuchs vertreten wurde, und der Bauherrin Ulrike Lorenz – also das war schon ein super Team. Die Baubehörde war total kooperativ, die Stifter äußerst interessiert, und Frau Lorenz, nun ja, für Sie ist das ja schon fast so etwas wie ein Lebenswerk. Ich glaube, die schläft seit bald drei Jahren nicht mehr. Das Einzige, was nicht optimal lief, war die Projekt- und Bauleitung, aber es ist auch nicht unüblich, dass Architekt und Projektsteuerer sich ein bisschen kabbeln.

Sie haben viel in Ostasien – vor allem auch China – gebaut. Die Entscheidungsprozesse dort sind sicherlich sehr anders. Finden Sie, dass in Mannheim die Bürger gut einbezogen waren in den Prozess von der Idee zur Realisierung?

Goetze: Andersherum: Ich habe unheimlich viel in Mannheim gelernt. Ich muss auch sagen, dass wir aufgrund von Mannheim in ein europäisches Forschungsprogramm eingestiegen sind, den U-Code, das ist eine Online-Plattform, mit der Architekten und Stadtplaner komplexe Projekte gemeinsam mit der Öffentlichkeit entwickeln und konstruktiv diskutieren können. Das soll die Einbindung von Öffentlichkeit vereinfachen. Da können Bürger sehr früh mitarbeiten und etwa mit Bauklötzen oder Zeichnungen ihre Vorstellungen erklären. Und das eben digital, so dass wir mehr Leute erreichen als bei einer Podiumssitzung mit 200 Zuhörern.

Wie fanden Sie die Mannheimer Foren, bei denen Sie dabei waren?

Goetze: Ich habe das total intensiv erlebt. Ich habe die Betroffenheit der Bürger gespürt. Es war ja nicht immer nur gegen unsere Architektur, sondern auch sehr stark die Standortfrage, ob eben überhaupt an dem Ort eine neue Kunsthalle entstehen sollte. Also die Diskussionen waren schon sehr lehrreich für mich, weil ich so etwas noch nie erlebt habe.

Ist das nicht auch problematisch?

Goetze: Natürlich müssen die Rollen klar definiert werden, und der Bürger kann ja jetzt nicht anfangen, Architekt zu werden. Das heißt: Am Ende sollte der Bürger doch dem Fachmann vertrauen. Wir respektieren die Bürger, aber wir können auch nicht alles umsetzen, was sie wollen. Sicherlich wäre es nicht richtig, eine Art demokratische Architektur zu machen, bei der jeder ein bisschen mitzeichnen darf und das dann am Ende nicht so richtig die Professionalität hat. Aber Einbindung ist das Thema und sehr wichtig. Man sieht es ja an Stuttgart 21 – da kriegen die jetzt die Rechnung dafür, dass man es versäumt hat.

Wie ist das überhaupt bei Architekten: Wie weit liegen da Vorstellung und Wirklichkeit auseinander?

Goetze: Wir arbeiten immer von Low- zu High-Tech, vom Stift bis hin zum BIM (Building Information Modeling). Die Medien haben sich sehr verändert, wobei ich selbst immer noch mit Stift skizziere und auch den Prozess der Teams entsprechend begleite. Wir haben heute sehr viel mehr Möglichkeiten als sterile Computerzeichnungen. Wir können alle möglichen Raumsituationen in 3D visualisieren. Aber wir bauen auch immer noch Modelle in verschiedenen Maßstäben. Also: Allein der Glasaufzug im Foyer der Kunsthalle wurde mehrere Male in 3D visualisiert: Wie, an welchem Ort, mit welcher Transparenz – das probiert man aus. Das ist eine große Hilfe. Aber ganz ehrlich: Als ich das erste Mal im Atrium war, war ich überrascht. Die Großzügigkeit des Raums hat meine Vorstellung bei weitem überschritten.

Ich höre jetzt heraus, dass der materielle Bau Ihre Vorstellungen aus dem Vorfeld sogar noch übertrifft…

Goetze: Ja, insbesondere, was das Foyer und die Rundgänge angeht. Das ist wirklich – ich mag jetzt kein Eigenlob – schon alles so aufgegangen, wie ich es mir gedacht hatte. Und jetzt muss sich das Gebäude beweisen, wenn die Kunst hängt. Am meisten freue ich mich da auf James Turrell, weil er die beiden Architekturwelten zusammenfasst, in dem er den Übergang entmaterialisiert. Man geht von unserem Gebäude in einen boden- und schwerelosen Raum und kommt dann in die vollkommen andere Welt des Billing-Baus. Das ist schon fast so eine Art Woody-Allen-Effekt. Das ist eine echte Sensation.

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