Kultur

Klassik Christian Tetzlaff, Alexander Soddy und das Nationaltheaterorchester fesseln mit Bach, Beethoven und Bruckner

Die erträgliche Zartheit des Seins

Archivartikel

Mannheim.Das rauschende Fest bleibt uns vorenthalten. Eingehüllt in ein zärtlich versöhnliches E-Dur bleiben wir irgendwo in Sphären hängen, die uns noch an die Erde binden, wenn Bruckner hier nach 60 Minuten zum Schweigen kommt. Die Hörner schwingen sich noch ein letztes Mal in Quarten und Quinten empor. Dann folgt ein dreifaches Plopp der Streicher. Leise. Stille. Bruckner wollte uns dann eigentlich

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