Kultur

Musiktheater Yona Kims Blick auf Schumanns einzige Oper ist spannend - auch weil Astrid Kessler am Nationaltheater betört

Die Passion der Gräfin Genoveva

Archivartikel

Wenn das Volk in Hysterie gerät, gibt es kein Halten mehr. Das war schon bei der Kreuzigung Jesu so. Ein Unschuldiger starb. Und hier ist es ähnlich. Zu Schumanns irrlichternder Hetz- und Kampfmusik schleichen sich die niederen Knechte und Mägde "Sacht, sacht" ins Schlafgemach Genovevas. Sie sind aufgebracht. Sie sind hässlich. Sie sind dumm und schmutzig, so dumm und schmutzig wie ihre

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