Kultur

Auszeichnung Friedenspreisträger des Deutschen Films

Ehrungen für Ladj Ly und Jonathan Jakubowicz

Archivartikel

Für den Film „Resistance“ erhält der venezolanische Regisseur Jonathan Jakubowicz den nationalen Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke. Der Film erzählt vom französischen Widerstand im Zweiten Weltkrieg. „In atemberaubenden, zuweilen poetischen Bildern und mit seinem großartigen Ensemble – allen voran Jesse Eisenberg als Marcel Marceau – lässt Jakubowicz den Zuschauer auf ergreifende Weise teilhaben am tiefen Leid der Flüchtenden, an aufblitzenden heiteren Augenblicken und an der Unbeirrbarkeit ihrer mutigen Helfer“, teilte die Jury mit. Der Film soll am 24. September in die Kinos kommen.

Der internationale Friedenspreis des Deutschen Films geht an den französischen Regisseur Ladj Ly für seinen Film „Les Misérables“, der schonungslos in Pariser Vorstädte blickt. „,Les Misérables’ schreckt auf und verstört – und sensibilisiert so für die unkalkulierbaren Gefahren, die aus jeglicher Form der gesellschaftlichen Ausgrenzung entstehen.“ Der Film ist auf DVD, Blu Ray sowie online auf Abruf erhältlich – und läuft derzeit auch beim Festival des deutschen Films Ludwigshafen.

Übergabe erst im kommenden Jahr

Der mit je 7500 Euro dotierte Friedenspreis ehrt künstlerisch wertvolle Filme mit humanistischer und gesellschaftspolitischer Dimension. Er wird vom Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds verliehen, in Erinnerung an Wicki und seinen Antikriegsfilm „Die Brücke“. Die Preise sollten am 23. Juni verliehen werden. Wegen Corona musste die Veranstaltung abgesagt werden. Die Übergabe soll 2021 nachgeholt werden. 

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