Kultur

Vorschau Regisseur präsentiert sein Werk im Cinema Quadrat

Ein absurder Gangsterfilm

Archivartikel

Er ist in Heidelberg geboren, hat große Teile seiner Kindheit und Jugend in der Kurpfalz verbracht und ist der Region immer noch sehr verbunden: Filmemacher Axel B. Steinmüller. Mit seinem Film „Warum Siegfried Teitelbaum sterben musste“ kommt der Regisseur nun ins Cinema Quadrat nach Mannheim. Am Donnerstag, 31. Mai, zeigt das kommunale Kino die Produktion des gebürtigen Kurpfälzers, der mittlerweile in München lebt. Steinmüller selbst wird eine kurze Einführung halten und nach der Vorstellung zusammen mit zwei Schauspielern noch für eine lockere Gesprächsrunde mit dem Kinopublikum zur Verfügung stehen. Dabei gibt der Filmemacher die ein oder andere Anekdote zum Besten.

Im Steinmüllers Film geht es um den talentierten Auftragskiller Stéfan, der gerade aus dem Koma erwacht ist. Eine Pistolenkugel hatte ihn am Kopf getroffen. Stéfan ist kaum aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, da wird er vom Verhörspezialisten Dante gefragt, was er mit dem Tod eines gewissen Siegried Teitelbaum zu tun hat. Irgendwie ist Stéfan in die Geschichte involviert, doch seine Erinnerung lässt ihn im Stich. Je mehr Dante Stéfan ausfragt, desto unglaubwürdiger wird dessen Geschichte, am Ende stellt sich sogar die Frage: Wer war Teitelbaum überhaupt und gab es ihn wirklich?

Langgehegter Traum

Mit der Umsetzung des Films hat sich Regisseur Steinmüller einen lange gehegten Traum erfüllt. „Ich hatte schon immer eine Schwäche für Agentenfilme“, sagt er. „Warum Siegfried Teitelbaum sterben musste“ würde er am ehesten als „absurde Thrillerkomödie“ bezeichnen. „Wir wollten einfach mal ein bisschen was anderes machen“, sagt er. Steinmüller konnte für seine Komödie einige bekannte deutsche Schauspieler gewinnen, einer von ihnen ist Josef Hannesschläger, unter anderem bekannt aus „Die Rosenheim-Cops“. Finanziert wurde der Film zu großen Teilen aus einer Spendenkampagne, viele Personen haben darüber hinaus Material gespendet oder kostenlos Drehorte zur Verfügung gestellt. „Dafür sind wir sehr dankbar“, sagt Steinmüller.