Kultur

Festival B-Seite verbindet verschiedene Elemente

Ein Wagnis für die Kunst

Archivartikel

Die B-Seite, sie bleibt auch in diesem Jahr ein Labor. Das Festival sei „ein Wagnis für die Kunst“, wie der Verein für visuelle Kunst und Jetztkultur, Veranstalter der inzwischen alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltungsreihe, ankündigt. Eine Reihe für Kunst „mit oder ohne Stecker“. Zwischen dem 9. und 16. März finden im Mannheimer Zeitraumexit, dem Eintanzhaus sowie in der Alten Feuerwache Konzerte, Ausstellungen und Workshops zur digitalen und neumedialen Kunst statt.

Morgen Abend, 9. März, wird die elfte B-Seite um 19.30 Uhr in der Kantine von Zeitraumexit mit der Ausstellung „Experimentelle (Neue) Medienkunst & Digitale Kunst“ eröffnet. Ein Künsterquintett – Carolin Liebl, Nikolas Schmid-Pfähler, Neonanalago, Marek Slipek und Kalma – lässt dabei ein „röhrenartiges Objekt“, eingespannt in ein Netz aus Leitungen und elektrischen Kanälen, ein „seltsames Eigenleben“ entwickeln, bei dem „nicht mehr klar“ sei, ob „es sich um ein menschliches Organ handelt, eine verpuppte Larve oder eine mechanische Bewegungsstudie“, heiß es in der Ankündigung. Multimediale Musikauftritte von Orage Magnétique und Transcape Disturbances ergänzen das Programm am Eröffnungsabend.

„Unkonzert“ in der Feuerwache

„Das ehrenamtlich getragene Festival bleibt sich hinsichtlich eines niedrigschwelligen Zugangs treu“, erklärt der Veranstalter. Alle Veranstaltungen im Zeitraumexit sind kostenlos. An den Außenspielstätten – der Alten Feuerwache und dem Eintanzhaus – werde dagegen Eintritt verlangt, „um die Kosten zu decken“.

In der Alten Feuerwache tritt am Mittwoch, 13. März, die Jazz-Saxofonistin Alexandra Lehmler auf. Sie sowie sechs weitere Künstler geben um 20 Uhr kein Konzert, sondern ein „Unkonzert“. Für die dazugehörigen visuellen Effekte sorgen sieben Künstler.

Das Festival komplettieren weitere audivisuelle Musikauftritte am Donnerstag, 14. März, im Zeitraumexit (ab 20 Uhr) sowie am gleichen Tag ein vierstündiger Workshop von Stefan Kraus sowie ein ebenso langer am Freitag, 15. März, von Joe Catchpole. seko