Kultur

Pop Paul Simon gibt letztes Tourneekonzert in New York

Emotionaler Abschied

Archivartikel

Paul Simon, bekannt durch Simon & Garfunkel, hat in New York sein letztes Tourneekonzert gegeben – und seine Zuhörer zu Tränen gerührt. Das Konzert bildet den Abschluss seiner „Homeward Bound Farewell“-Tournee, die Simon zu seiner letzten erklärt hat – wenn auch nicht zu seinem Karriereende, teilte die Deutsche Presse-Agentur mit.

Der lange ausverkaufte Auftritt in der Nacht zum Sonntag im Flushing Meadows Corona Park des New Yorker Stadtteils Queens ist selbst für Simon, der vielfach um die Welt getourt ist und unzählige Auszeichnungen bekommen hat, ein außergewöhnlicher Abend. Auf Tour gehen will Simon nie wieder. Im Publikum haben zahlreiche Zuhörer Tränen in den Augen, als Simon „The Sound Of Silence“ spielt – ein halbes Jahrhundert nachdem der 1964 veröffentlichte Song ihn und seinen Kollegen Art Garfunkel zum Welterfolg katapultiert hatte. Tausende Menschen im Publikum schweigen andächtig, zu ergriffen zum Mitsingen. Als der letzte Ton verklungen ist, bricht lauter Jubel aus. „Wir lieben dich, Paul!“, ruft jemand. Der Applaus dauert mehrere Minuten an, der Musiker blickt andächtig ins Publikum. „Das bedeutet mir mehr, als ihr wisst“, sagt Simon. dpa