Kultur

Internationales Filmfestival Weitere Neuerungen mitgeteilt

Festivalpreise in Mannheim mit bis zu 25.000 Euro ausgestattet

Archivartikel

Mannheim/Heidelberg.Das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg will ab diesem Jahr wieder dotierte Preise verleihen. Wie das erstmals von Sascha Keilholz geleitete Festival am Donnerstag mitteilte, werde der neue Hauptpreis mit 25 000 Euro honoriert; das Geld komme von der Manfred Leutenschläger-Stiftung. Auf diese Weise sollten die hier prämierten jungen Talente konkret unterstützt werden in ihrem weiteren Werdegang, so Frédéric Jaeger, der Leiter der Programmorganisation.

Zudem werde ein „Rainer Werner Fassbinder Award“ vergeben, den es auf dem Festival bereits gab, der aber auf Drängen der Fassbinder-Erben umbenannt wurde. Dieser sei mit 10 000 Euro dotiert, hieß es. Die Jury werde mit ihm das beste Drehbuch würdigen, früher war der Preis einem vor allem formal interessanten Film vorbehalten. Der 1982 verstorbene Fassbinder war einer der namhaften Filmemacher, die ihre ersten Werke in Mannheim präsentierten.

Neu hinzu kommt ein mit 5000 Euro dotierter Preis einer Studentenjury, besetzt mit Studierenden aus der Region, die sich intensiv mit dem Medium Film beschäftigen. Der traditionelle Publikumspreis wird ebenfalls mit 5000 Euro dotiert; der Preis der Kritiker-Jury werde mit 2500 ausgestattet, hieß es weiter. Die ehemalige Festivalleitung unter Michael Kötz hatte entschieden, die vormals gängige Preisdotierung auszusetzen. Wichtig sei allein das Renommee der Auszeichnung, hieß es damals. Der eingesparte Betrag wurde in den Organisationsetat des Festivals investiert, das seit langem als unterfinanziert galt. Das Festival findet von 12. bis 22. November statt.

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