Kultur

Mitgliederversammlung Weitere Ankäufe geplant

Förderer melden Zuwachs

Archivartikel

Sie wollen „Teil eines Museums sein, das für Dynamik, Bewegung, Offenheit steht“ – so formulierte Vanessa Schramek ihre Vorfreude auf den Neubau der Kunsthalle. Sie ist mit Celine Sturm Sprecherin der ARTgenossen, der Gruppe für Studenten und junge Berufstätige im Förderkreis der Kunsthalle. Auch die spüren dank dem Neubau einen, so Celina Sturm, „deutlichen Zuwachs an Interessenten“ – wie der ganze Förderkreis. Der durfte, für seine Mitgliederversammlung, schon vor der offizellen Eröffnung in den Neubau.

„Gemeinschaft der Fans“

Der Förderkreis selbst zählte im vergangenen Jahr über 325 Neueintritte – „obwohl das Museum geschlossen war“, wie Vorsitzende Verena Eisenlohr hervorhob. Optimistisch bekräftigte sie daher ihr Ziel, die Mitgliederzahl von derzeit über 1700 auf 2000 zu steigern. „Wir sind der Bürgerverein, die Gemeinschaft der Fans, die sich zusammenschließen und engagieren aus Liebe zur Kunst“, definierte sie die Aufgabe des Förderkreises. Während die Stiftung, die Bauherr des Neubaus war, weiter Mittel für Sonderausstellungen und die wissenschaftliche Arbeit sammle, habe der Förderkreis als „vorrangiges Ziel“ die Finanzierung von Kunst-Ankäufen, so Eisenlohr.

Sie steht mit Peter Frankenberg und Bernhard Siegel an der Spitze des Vereins. Gewählt werden sie durch das Kuratorium, nicht die Mitgliederversammlung. Im Juni, wenn das jetzt im Amt bestätigte und um zehn auf nun 26 Mitglieder erweiterte Kuratorium wieder tagt, stellen sie sich zur Wiederwahl.

Zuvor äußerte Kunsthallen-Direktorin Ulrike Lorenz einen Wunsch. Sie würde aus der Ausstellung von Jeff Wall gerne ein Werk des Fotokünstlers in Mannheim halten, sagte sie dem Förderkreis. „Es ist ein anspruchsvolles Vorhaben, ich weiß, aber es wäre mir eine Freude und Ehre“, so Lorenz, doch nur so gewährleiste man „die Aktualität der Sammlung“. 

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