Kultur

Heidelberger Frühling Thomas Hampson erhält Musikpreis

Förderung für drei Jahre

Archivartikel

Ohne finanzielle Partnerschaft läuft im Kulturbereich wenig. Zum Beispiel hat HeidelbergCement neben seinem nicht unbeträchtlichem Sponsoring schon 2013 dem Festival Heidelberger Frühling den Musikpreis zur Verfügung gestellt. Der ist mit 10 000 Euro dotiert und wird an Kulturschaffende verliehen, die sich „substanziell und nachhaltig für die Vermittlung von klassischer Musik einsetzen“. Soeben wurde der Vertrag um drei Jahre bis 2022 verlängert, und bei der zeremoniellen Unterschrift sparten Vorstandsvorsitzender Bernd Scheifele und Festival-Intendant Thorsten Schmidt nicht mit gegenseitigen Komplimenten.

Nächster Preisträger wird der weltweit gerühmte Bariton Thomas Hampson sein. Er folgt auf Jörg Widmann, Eleonore Büning, Markus Hinterhäuser, Christian Gerhaher, Klaus Lauer, Gabriela Montero und in diesem Jahr John Gilhooly. Hampson ist dem Heidelberger Frühling seit vielen Jahren verbunden. „Er war von Anfang an begeistert und hat dem Heidelberger Frühling auch öffentlichkeitswirksam sehr viel geholfen. Er ist ein großartiger Vermittler des romantischen Kunstlieds, und wir sind ihm sehr, sehr dankbar für diese gemeinsame Zeit“, sagt Thorsten Schmidt.

Etat von vier Millionen Euro

Bernd Scheifele betonte, es sei beeindruckend, was Thorsten Schmidt und sein Team erreicht haben, denn das Festival habe sich längst etabliert und „die Künstler fühlen sich hier in der fast privaten Atmosphäre besonders wohl.“ Thomas Hampson seinerseits in einem schriftlich übermittelten Statement: „Was der Heidelberger Frühling und das Internationale Liedzentrum Heidelberg hier ermöglichen, ist von existenzieller Bedeutung, um dieses Erbe lebendig zu halten und die Zukunft zu gestalten“. Der Heidelberger Frühling verfügt über einen jährlichen Etat von knapp vier Millionen Euro und spielt auch wegen seiner innovativen Ansätze in der ersten Liga europäischer Musikfestivals mit. 

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