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Frankfurt setzt auf politische Themen

Archivartikel

Unter erschwerten Bedingungen widmet sich das Schauspiel Frankfurt in der kommenden Spielzeit dem Thema Antisemitismus und Rassismus. Die Auflagen seien „eine Herausforderung und ein ästhetisches Problem“, sagte Intendant Anselm Weber am Donnerstag. Sein Vertrag wurde bis 2027 verlängert.

Alle Stücke seien so konzipiert, dass sie auf jeden Fall durchgeführt werden können. Die Frage sei, wie viele Zuschauer ab Herbst erlaubt seien. Derzeit sind es 88 im großen Haus und 20 in den Kammerspielen.

Die Stückauswahl orientiert sich am Schwerpunktthema Antisemitismus/Rassismus. Geplant sind Klassiker wie „Hexenjagd“„ von Arthur Miller oder „Andorra“ von Max Frisch, Diskussionsrunden und die Uraufführung des Stücks „NSU 2.0“ von Nuran David Calis. 

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