Kultur

Kunst Surrealismus-Schau legt Fokus auf weiblichen Beitrag

Frankfurt zeigt Frauen

Bisher waren sie vor allem als Geliebte und Musen bekannt – die Frankfurter Kunsthalle Schirn stellt sie nun erstmals als eigenständige Künstlerinnen vor: die „fantastischen Frauen“ des Surrealismus. Gezeigt werden 260 Arbeiten von 34 Künstlerinnen aus elf Ländern, die im Umfeld der Gruppe um André Breton ab den 1930er Jahren tätig waren. „Fantastische Frauen. Surreale Welten von Meret Oppenheim bis Frida Kahlo“ wird am Donnerstag eröffnet und ist bis 24. Mai zu sehen. Die Kunsthalle bespielt damit ihre gesamte Fläche.

Die Ausstellung, der begleitende Katalog und die zugrundeliegende Forschung wollen dazu beitragen, „ein wesentliches Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts zu vervollständigen“, sagte Schirn-Direktor Philipp Demandt bei der Vorbesichtigung am Mittwoch. Frauen hätten im Surrealismus eine zentrale Rolle gespielt, betonte Kuratorin Ingrid Pfeiffer, trotzdem fehlten ihre Namen und Werke oft in Überblicksausstellungen und Publikationen – das müsse sich ändern.

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