Kultur

Freude über 4200 Besucher im Mannheimer Luisenpark

Nach 27 Veranstaltungen in acht Wochen Spielzeit auf der Seebühne im Mannheimer Luisenpark ziehen die Veranstalter am Donnerstag auf Anfrage dieser Redaktion ein positives Fazit: Mehr als 4200 Besucherund damit eine Auslastung von rund 75 Prozent hätten die Veranstaltungen zu etwas ganz Besonderem gemacht. „Das die Zuschauer uns vertraut und damit gezeigt haben, wie wichtig Kultur in unserer Gesellschaft ist berührt uns alle sehr“, sagte Capitol-Chef Thorsten Riehle. Alle hätten verstanden, um was es jetzt geht und mir ihrem Kartenkauf Solidarität gezeigt.

In lediglich dreieinhalb Wochen Vorbereitungszeit sei es Kulturnetz-Leiter Peter Baltruschat und Riehle gelungen, 104 Künstlerinnen und Künstler eine Auftrittsmöglichkeit und damit eine Perspektive auf Arbeit zu bieten. „Das haben wir vor allen Dingen unseren Mitarbeitenden von Kulturnetz und Capitol zu verdanken“ – sowie dem Luisenpark mit Geschäftsführer Joachim Költzsch, bilanzierte Baltruschat. Das alles ist unter erschwerten Bedingungen mit Abstandsregeln und Hygienekonzept. „Da wurde vieles kurzfristig möglich gemacht“, so Baltruschat. Und der Wettergott hat zusätzlich dafür gesorgt, dass nur bei zwei Veranstaltungen ein paar Regentropfen dabei waren. Nach derzeitiger Abrechnung könnten die Künstlerinnen und Künstler finanziell mit einem kräftigen Aufschlag auf die ursprpngliche Garantiegage rechnen. Dafür hat auch die finanzielle Unterstützung der Stadt Mannheim, der Mannheimer Bürgerstiftung, der Mannheimer Runde und der Sparkasse Rhein Neckar Nord gesorgt. „Und das wir überhaupt Flyer hatten verdanken wir einem privaten Spender, der die Kosten übernommen hat“, zeigen sich Baltruschat und Riehle dankbar für diese Unterstützung.

Der Abschied von der Seebühne bedeutet aber nicht, dass damit auch das Festival verschwindet. Zum einen wird der aus Krankheitsgründen abgesagte Flamenco Abend am 16. Oktober im Capitol nachgeholt. Außerdem gibt es noch eine Zugabe: An vier Abenden wird das „Jetzt Erst Recht“-Festival im Museumsgarten Zeughaus fortgeführt.

Zum Thema