Kultur

Nachruf US-Schauspielerin erlag am Montagabend den Folgen einer Harnwegsinfektion / Falschmeldung sorgt für Missverständnisse

Früheres Bond-Girl Tanya Roberts ist tot

Archivartikel

Einen Tag nach einer aufsehenerregenden Falschmeldung über ihren Tod ist Schauspielerin Tanya Roberts nach Sprecherangaben und Medienberichten nun tatsächlich gestorben. „Mit schwerem Herzen kann ich den Tod von Tanya Roberts bestätigen“, teilte Sprecher Mike Pingel mit. Demnach verstarb Roberts am Montagabend mit 65 Jahren. Mehrere Medien, darunter die „New York Times“ und der Sender NBC, berichteten auch unter Verweis auf Roberts Partner Lance O’Brien von dem Tod. Pingel zufolge starb Roberts an den Folgen einer Harnwegsinfektion.

Der Fall hatte für Schlagzeilen gesorgt, weil Pingel den vermeintlichen Tod Roberts am Sonntag verfrüht mitgeteilt hatte. Er musste seine Angaben korrigieren, weil Roberts zu diesem Zeitpunkt noch lebte. In seiner ersten, falschen Stellungnahme wurde O’Brien unter anderem mit den Worten zitiert: „Als ich sie in ihren letzten Augenblicken hielt, öffnete sie ihre Augen.“ Mehrere große US-Medien und auch die Deutsche Presse-Agentur hatten von dem Todesfall berichtet und mussten sich anschließend korrigieren.

Wie es zu diesem schweren Missverständnis kam, konnte zunächst nicht zweifelsfrei geklärt werden. Einige Medien führen es auf ein Kommunikationsproblem zwischen dem Sprecher und dem Partner zurück, andere Berichte erklärten es damit, dass O’Brien die Schauspielerin wirklich für tot hielt und Sprecher Pingel daraufhin informierte.

Roberts, die 1955 in New York geboren wurde, erlangte Anfang der 80er Jahre in den USA nationale Bekanntheit, als sie einen der „Drei Engel für Charlie“ in der letzten Staffel der Serie spielte. Beim James-Bond-Klassiker „Im Angesicht des Todes“ war sie die Frau an der Seite von Roger Moore. 

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