Kultur

Literatur SPD-Politiker Brosda kritisiert Umgang mit Eckhart

Harbourfront eröffnet

Archivartikel

Mit einem Appell für die Freiheit der Kunst ist am Mittwochabend das Literaturfestival Harbourfront eröffnet worden. „Wir brauchen die Interventionen, Inspirationen und Irritation der Kunst. Auch Provokation gehört zur Kunst, und über Bühnenauftritte lässt sich streiten“, sagte Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD). „Das sollten wir auch tun – am besten mit den Autoren und Autorinnen selbst. Insofern hoffe ich, dass die Hamburger Veranstalterinnen und Veranstalter künftig einen kühlen Kopf bewahren und dafür sorgen, dass auf ihren Veranstaltungen Debatte entstehen kann.“

Die Leitung hatte die Kabarettistin Lisa Eckhart im Vorfeld ausgeladen und damit für Diskussionen gesorgt. Die 27-Jährige ist für den Klaus-Michael Kühne-Preis für den besten Debütroman nominiert und sollte auftreten. Wegen Sicherheitsbedenken war sie ausgeladen worden. Kritiker werfen der Österreicherin vor, rassistische und antisemitische Klischees zu bedienen. Der Preis soll am 20. September verliehen werden. 

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