Kultur

Kulturpolitik Technomuseum plant im Frühsommer Eröffnung

Hoffen auf Mai oder Juni

Archivartikel

Nach mehrmaligen Verzögerungen hoffen die Macher von Deutschlands erstem Museum für elektronische Musik in Frankfurt auf eine Eröffnung im zweiten Quartal 2021. „Momentan haben wir Ende Mai, Anfang Juni im Auge. Ob das funktioniert, wird sich in den nächsten Wochen zeigen“, sagte der Vorsitzende des Vereins „Friends of Momem“, Alex Azary. „Der Termin steht und fällt mit der Entwicklung der Corona-Situation. Wir stehen in den Startlöchern“, so der Gründungsdirektor des Technomuseums weiter.

Bis zu 5000 Besucher erwartet

Das Museum Of Modern Electronic Music (Momem) entsteht in der Zwischenebene an der Hauptwache. Der Umbau sei so gut wie abgeschlossen, sagte Azary. Ursprünglich sollte das Momem 2019 an den Start gehen. Wegen Streitereien um die Finanzierung verzögerte sich aber die Planung, als neuer Termin wurde zunächst der Frühsommer 2020 genannt. Später hofften die Macher auf den November. Doch wegen der Coronakrise konnten sie nicht an ihren Plänen festhalten.

Zur Eröffnung werden laut Azary um die 3000 bis 5000 Leute erwartet, vor allem auf dem Platz vor dem Museum. Das gehe erst wieder, wenn solche Veranstaltungen möglich seien. Aktuell würden auch noch Gespräche zu finanziellen Hilfen laufen. Das Momem soll Museum, Bühne, Bar und Akademie in einem sein. Frankfurt gilt als einer der Geburtsorte von elektronischer Musik in Deutschland – auch als Heimatstadt berühmter Clubs wie Dorian Gray, Omen oder U60311. 

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