Kultur

Kunst Ehemaliger Berater und Betrüger wird selbst Maler

„Ich bin wieder da“

Archivartikel

Ex-Kunstberater Helge Achenbach mischt wenige Monate nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis wieder im Kunstbetrieb mit – als Künstler. In einer Galerie in Düsseldorfs Szeneviertel Flingern werden an diesem Wochenende am Rande des renommierten Galeriewochenendes „DC Open“ Landschaftsabstraktionen von Deutschlands einst bekanntestem Kunstberater angeboten. „Ich empfinde mich nicht als großen Künstler“, sagte Achenbach gestern.

Achenbach gibt sich betont lässig: Schwarze Jeans, schwarzes Hemd und unter den Fingernägeln schwarze Farbe. Er habe mit der Malerei vor vier Jahren im Gefängnis angefangen. Seine erste Ausstellung sei ein Beitrag zu seiner Resozialisierung: „Ich bin wieder da“, sagte er.