Kultur

Klassik Vereine unterstützen Musikakademie für Jugendliche

Im Sinne Carl Theodors

Die Idee einer Jugendmusikakademie in Mannheim geht auf Kurfürst Carl Theodor zurück. Er plante im Jahr 1776, dass alle Kinder „aus den churpfälzischen Staaten“, die Interesse an Schauspiel-, Tanz- und Musikunterricht hatten, kostenlosen Unterricht von Hofmusikern erhalten sollten. Das haben der Rotary-Club Mannheim-Rhein-Neckar sowie der Verein Kultur@Home Metropol Rhein-Neckar aufgegriffen und zu einem achttägigen Orchesterworkshop nach Mannheim eingeladen, den etwa auch das Bundesfamilienministerium und der Richard-Wagner-Verband unterstützen.

Wie die Institutionen am Dienstag mitteilten, haben sich dafür 72 junge Musikerinnen und Musiker aus zwölf Nationen beworben. 38 aus elf Ländern seien für die Teilnahme ausgewählt worden, vom Dirigenten Thomas Hanelt, von Vertretern der Städtischen Musikschule Mannheim sowie von Musikern des Kurpfälzischen Kammerorchesters und des Orchesters des Nationaltheaters.

Zwei August-Konzerte

Die Städtische Musikschule stelle Proberäume zur Verfügung. Der Leiter des Symphonieorchesters der Musikschule und des Stamitzorchesters, Jan-Paul Reinke, werde die Workshops und das dabei gebildete Orchester anführen. Auf dem Tagesprogramm sollen acht Stunden Unterricht und Proben stehe. Die Orchesterakademie präsentiere sich dann in zwei öffentlichen Konzerten – und zwar im Rittersaal des Schlosses Mannheim am Freitag, 30. August, um 20 Uhr sowie im Königssaal des Heidelberger Schlosses (Samstag, 31. August, 19 Uhr). Karten für 27 Euro gibt es nach den Angaben über info@kultur-athome.de oder die Telefonnummer 0621/95 34 23 10.