Kultur

Festival Palatia Jazz beginnt am 21. Juni / Speyer im Zentrum der Veranstaltungsreihe

Internationale Jazzstars kommen in die Pfalz

Archivartikel

Speyer.Mediterranes Essen, serviert mit ausgesuchten Pfälzer Weinen - dazu jazzige Klänge von internationalen Größen in historischen Spielstätten: das Programm des diesjährigen Festivals Palatia Jazz überzeugt abermals im wahrsten Sinne des Wortes mit künstlerischen Leckerbissen. So dürfen sich Jazz-Liebhaber unter anderem auf Auftritte von Richard Galliano oder der Saxofonisten Bill Evans und Charles Lloyd freuen. Das gab der Veranstalter gestern in Bad Dürkheim bekannt.

Zwischen dem 21. Juni und dem 3. August dieses Jahres kommen demnach mehr als 20 Einzel- und Gruppenkünstler an die acht Festivalorte, verteilt über die ganze Pfalz. Speyer bildet anlässlich der 20. Teilnahme der Stadt bei Palatia Jazz mit gleich drei Veranstaltungsorten sozusagen das Zentrum des Festivals.

Offiziell eröffnet die südkoreanischen Pianistin Younee mit einem Konzert in der Gedächtniskirche Speyer die Veranstaltungsreihe am 21. Juni um 19.30 Uhr. Das kulinarische Programm beginnt bereits ab 18 Uhr. Das zweite Konzert am Eröffnungsabend spielen der italienische Trompeter Paolo Frésu, der schwedische Pianist Jan Lundgren sowie der französische Jazzmusiker Richard Galliano. Die Musik des Trios „eint ein Leben am Meer, das ihnen seit ihrer Kindheit große Eindrücke vermittelte und auch ein Stück Heimat bedeutet“, erklärt der Veranstalter das Projekt „Mare Nostrum III“.

Frésu, wie Galliano und Lundgren auch in Nähe eines Meeres geboren, tritt einen Tag darauf gar noch ein zweites Mal auf. Zusammen mit dem Bassisten Lars Danielsson präsentiert der Sardinier im Speyerer Adenauer Park um 20 Uhr die aktuelle CD des Duos: „Summerwind“.

Den Konzerten von Shalosh und des zweifachen Grammy Award-Preisträgers, Bill Laurance, am 29. Juni, folgt vor der Villa Ludwigshöhe in Edenkoben am 6. Juli um 21 Uhr das von Bill Evans. Unter freiem Himmel - bei schlechtem Wetter steht der Kurpfalz-Saal als Ausweichort zur Verfügung - tritt der ebenfalls mehrmalige Gewinner des Grammy Awards mit seinem neuen Quartett auf. Die „Spy-Killers!“, zu denen auch der deutsche Schlagzeuger Wolfgang Haffner gehört, sei „die gefährlichste Band der Welt“ äußerte sich der amerikanische Saxofonist unlängst. Die Energie dieses gefährlichen Quartetts gedeihe „zu einem riesig groovenden Event aus Jazz, Rock, Funk und Fusion“, kündigt der Veranstalter dann auch an.

In der „wohl schönsten“ Spielstätte des Festivals, der Klosterruine Limburg, tritt am 20. Juli um 21 Uhr der Altstar Charles Lloyd auf. Sein Programm „Kindred Spirits“ umfasst dabei ein Best-of der langen Jazz-Karriere des inzwischen 81-jährigen US-Amerikaners.

Bereits vor dem offiziellen Festivalbeginn präsentieren sich am 16. Juni junge Jazz-Talente aus der Region vor dem Historischen Rathaus Speyer.

Das komplette Programm finden Sie auf der Palatia-Jazz-Webseite.

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