Kultur

Ausstellung Wie das Bauhaus auf den Alltag der DDR wirkte

Keiner Mode unterworfen

Archivartikel

Geschirr, Möbel, technische Geräte: Der Einfluss des Bauhaus-Stils auf Alltagsgegenstände der DDR steht im Mittelpunkt der Sonderausstellung „Alltag formen“ in Eisenhüttenstadt in Brandenburg. Im Dokumentationszentrum für DDR-Alltagskultur ist die Schau über Produktdesign zum 100. Bauhaus-Jubiläum ab 7. April zu sehen. Entstanden ist sie in Kooperation mit der Berliner Kunsthochschule Weißensee.

Form folgt der Funktion

Funktionalität, Langlebigkeit und einfache Formen bestimmten ab den 1950er Jahren in der DDR das Aussehen vieler Gebrauchsgegenstände. „Sie unterlagen keinem modischen Wandel, mussten also nicht ständig neu angeschafft werden“, sagt Axel Drieschner, Kurator des Dokumentationszentrums. Ehemalige Bauhausschüler hätten diesen Stil als Dozenten an Hochschulen der DDR weiter vermittelt. Die Ausstellung läuft bis 5. Januar 2020. dpa