Kultur

Salzburger Festspiele Jens Harzer und Sandra Hüller begeistern in Johan Simons Inszenierung von „Penthesilea“

Körper ringen um Sprache

Archivartikel

Kein Blut, nirgends. Heinrich von Kleists Tragödie „Penthesilea“ endet im Liebeswahn und dabei im Tod, denn Liebe und Essen gehören bei Kleists Helden nicht nur sprichwörtlich zusammen. Rauschhaft mit viel Blut wird Penthesileas Einverleibung durch Zerfetzen des Achilles oft inszeniert, und das bietet der Dramentext auch freilich.

Doch Johan Simons liest in seiner

...
Sie sehen 11% der insgesamt 3620 Zeichen des Artikels
Vielen Dank für Ihr Interesse!

Jetzt einfach anmelden und 5 Artikel pro Monat kostenlos lesen!

Kundenservice: 06 21/3 92-22 00
Zum Thema