Kultur

Kulturpolitik Gremium soll Künstler-Interessen vertreten

Kulturrat für Mannheim

Archivartikel

Um die Kultur-Szene in Mannheim zu stärken, wollen Künstler, Kulturschaffende und Kulturinstitutionen einen Rat für Kunst und Kultur schaffen. Aufgabe dieses unabhängigen und gewählten Gremiums soll insbesondere die Interessenvertretung gegenüber Stadt, Land und Bund sein. Ziel ist es auch, die Vernetzung untereinander auszuweiten und zu vertiefen. Darüber informierte am Mittwoch das Nationaltheater Mannheim (NTM), dessen Schauspielintendant Christian Holtzhauer Mitglied des Initiativkreisen „Mannheimer Rat für Kunst und Kultur“ ist.

Der Rat verstehe sich als „Vermittler zwischen Kunst, Kultur, Politik, Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Bereichen sowie als Impulsgeber für die zukünftige Entwicklung der Stadt“, heißt es weiter. Ein erstes Treffen des Gremiums habe am Montag, 15. Juni, stattgefunden, um die Gründung des Rats vorzubereiten. In einer Vollversammlung aller Mannheimer Kunstschaffenden werde dann im Herbst der erste Rat gewählt.

Der Initiativkreis besteht aktuell aus 19 Mitgliedern. Zu ihnen zählen unter anderem Udo Dahmen, Direktor der Popakademie Baden-Württemberg, Kunsthallen-Direktor Johan Holten, Sascha Keilholz, Chef des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg und Petra Förster, Schauspielerin und Regisseurin am Oststadttheater. 

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