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Kunsthalle zeigt Heckels „Madonna“

Archivartikel

Von 12. März bis 23. Juni präsentiert die Mannheimer Kunsthalle die expressionistische „Madonna von Ostende“ (1916) von Erich Heckel aus dem Kirchner Museum Davos. Das teilte das Museum gestern mit. Der aquarellierte Holzschnitt wurde 1918 von Museumsdirektor Fritz Wichert für die Mannheimer Sammlung vom Künstler angekauft. 1937 wurde das Werk als „Entartete Kunst“ konfisziert und gelangte später in den Besitz des Galeristen Ferdinand Möller. Als Stiftung von dessen Erben befindet sich das Werk im Kirchner Museum. Nun wird es in der Ausstellung „(Wieder-)Entdecken – Die Kunsthalle 1933 bis 1945 und die Folgen“ gezeigt.