Kultur

Pop Reggaeton-Star auf Tour im deutschsprachigen Raum

Maluma spielt in Frankfurt

Archivartikel

Am Anfang standen Hits wie der von Edgardo Franco: „Du bist meine Mamita, süß und heiß,“ sang der Musiker aus Panama unter dem Künstlernamen „El General“ in den 1990er Jahren zu einem harten, eindringlichen Elektro-Bass: Der Reggaeton, eine Mischung aus Rap, Reggae und weiteren karibischem Klängen, war geboren. Künstler aus Puerto Rico wie Daddy Yankee („Gasolina“) oder Don Omar („Dale“), die es auch hierzulande in die Charts schafften, gaben ihm einen weiteren Schliff.

Grenzwertige Texte

Heute ist das Genre weltweit bekannt – und erfolgreich wie nie: Der Sommerhit „Despacito“ von Luis Fonsi und Daddy Yankee brach 2017 alle Rekorde als eines der meistgehörten Lieder in der Geschichte des Streamings und der Musikplattformen. Einer der angesagtesten Vertreter ist der Kolumbianer Maluma, der in Kürze durch Deutschland touren wird. Der 24-jährige Beau aus Medellín heißt mit bürgerlichen Namen Juan Luis Londoño Arias.

Maluma gehört zu einer neuen Generation Reggaeton-Musiker: Der Rhythmus hämmert bei ihnen nicht mehr ganz so knallhart. Geblieben sind die brisanten Texte eindeutig sexuellen Inhalts – für die einen klar frauenfeindlich, für die anderen lediglich Beiwerk zum Rhythmus. dpa